Wertvolles erkennen - Freude finden

Die Wertschätzung dessen, was man besitzt und was Gott schenkt, vertieft die Freude daran. Apostel Mike Dietel lenkte im Gottesdienst in der Gemeinde Plauen, zudem auch Nachbargemeinden eingeladen waren, den Blick auf diese Erkenntnis. Gott schenkt alles, was notwendig ist. Der Gottesdienst öffnete dafür Augen und Herzen.  

Predigtinhalt zusammengefasst

Zu Beginn hieß der Apostel alle willkommen. Zuvor war die richtige Entscheidung notwendig gewesen. Dabei sprach er auch diejenigen an, denen der Weg zum Gottesdienst zu beschwerlich ist, die jedoch mittels IPTV-Übertragung die Stunde von zuhause aus live miterleben können. Gottes Ruf wird auch heute noch gehört, und das macht den Apostel sehr dankbar.

Mit Blick auf das Bibelwort für diesen Gottesdienst aus dem Buch Jesaja 65, Vers 18: „Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zur Wonne und sein Volk zur Freude.“ betonte der Apostel, dass Gott alles schenkt, was entsprechende Wertschätzung verdient:

  • ER schenkte seinen Sohn, der den Weg zum Glaubensziel eröffnet hat.
  • Dieser Weg ist in einfacher Sprache und Verständlichkeit in der Bibel nachzulesen und für jeden zugänglich.
  • ER schenkt immer wieder die Freiheit von Sünde und eröffnet damit die Chance zum Neuanfang.
  • ER gibt Ratschläge, woran der Christ an sich arbeiten kann.
  • ER schenkt Lebensgemeinschaft mit Christus schon hier auf Erden und bietet diese allen Menschen an.
  • ER spricht mit den Menschen.

Voraussetzung, dies zu erkennen und immer wertzuschätzen, ist der Glaube – besonders dann, wenn ER noch nicht sichtbar ist und Veränderungen beim Gläubigen nicht sofort spürbar werden. Spätestens in der Herrlichkeit jedoch wird alles sichtbar werden.

Mit „Jerusalem“, wie es der Prophet im Bibelwort nennt, ist nicht die heutige sichtbare Stadt gemeint. Vielmehr deutet es auf die Kirche Christi hin, den Tempel Gottes, in dem auch die Bundeslade stand. Diese symbolische Bezeichnung steht für die weltweite Kirche Christi. Deren Wertschätzung spiegelt sich unter anderem darin wider, dass das Verbindende größer ist als das Trennende. Das wird uns immer bewusster, auch wenn noch manches Unvollkommene wegen menschlicher Befindlichkeiten sichtbar ist. Der Glaube an das Wirken Gottes in seiner Kirche zeigt sich auch darin, dass ER alles ändern kann und auch ändern wird.

Eine solche Sichtweise, wie sie in der Predigt angesprochen wurde, führt zur Wertschätzung von Gottes Wirken und löst Freude aus. Dadurch schöpfen wir neue Kraft, müssen nicht allein gegen Sünde und Fehlentwicklungen ankämpfen, und das Bewusstsein für Gottes Geschenke wird gestärkt. Aus dieser Freude kann neuer Lebensmut entstehen. Mit dieser Freude, so betonte der Apostel, wird auch Fröhlichkeit sichtbar und bringt Werke der Nächstenliebe hervor. Dies sollte ansteckend wirken, weil sich dadurch Wärme und Liebe sichtbar äußern. Alles möge nach dem Wunsch des Apostels von Nachhaltigkeit geprägt sein.

Sakrament der Heiligen Geistestaufe

In diesem Gottesdienst empfing der bereits mit Wasser getaufte Bruder Hamm das Sakrament der Heiligen Geistestaufe. In den anschließenden Gesprächen brachte er seine Freude und große Wertschätzung über diese Handlung zum Ausdruck.

Inruhesetzung

Priester Ulli Kirste aus der Gemeinde wurde nach über 41 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit in der Gemeinde und darüber hinaus in den wohlverdienten Ruhestand gesetzt. Zuvor predigte er noch einmal vor der versammelten Gemeinde und gewährte dabei einige Rückblicke in sein Leben. Immer, so betonte er, habe ihn die schützende Hand Gottes begleitet. Dieser Rückblick mache ihn dankbar und demütig – auch angesichts mancher trauriger Erlebnisse. Diese dürften jedoch die Freude über Gottes Geschenke nicht mindern. Der Apostel würdigte in seiner Ansprache die vielseitige Mitarbeit und die Verdienste des neuen Ruheständlers, auch auf musikalischem Gebiet. Er sei stets ein praktisch denkender Christ gewesen, der seine Kreativität wirkungsvoll eingesetzt habe, oft auch in spritzig aufmunternder Art. Auf seinen Wunsch hin erklang vor der Inruhesetzung die von Priester Holger Treiber gespielte Orgel mit Johann Sebastian Bachs „Jesu, meine Freude“ (BWV 1105), passend zum Inhalt des Gottesdienstes.