Die Großtat Christi macht fröhlich

Bezirksapostel Wilfried Klingler besuchte nach seiner großen Reise, die gemeinsam mit dem Stammapostel über Asien und Australien nach Kanada ging, die Gemeinde Jößnitz. Jeder verspürte die Freude des Bezirksapostels über das Erlebte.

Voller Kraft, geschöpft aus dem längeren Zusammensein mit dem Stammapostel, diente der Bezirksapostel an diesem Abend der erwartungsvollen Gemeinde. „Wir kommen nicht als Konsumenten, sondern wollen aus dem Gottesdiensterleben viel Bleibendes mitnehmen", sagte er einleitend. Dazu zählt z. B.

  • das Gebet mit seinen Auswirkungen und Kräften zu erleben,
  • zusammen zu weinen und sich zu freuen,
  • seinen Standpunkt zu Gott und dem Nächsten überprüfen zu können,
  • Entscheidungshilfen zu erfahren,
  • die Einheit im Geiste zu pflegen,
  • die Sündenvergebung und die weitreichenden Segnungen Gottes zu erleben.

Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort, welches der Stammapostel in einem der Gottesdienste in Australien verwendet hatte:

„Und das Volk war fröhlich, dass sie so willig waren; denn sie gaben's dem Herrn freiwillig von ganzem Herzen.“ (1. Chronik 29, aus 9)

David hatte für den von Gott geplanten Tempelbau viele Schätze gegeben. Das inspirierte auch das Volk zu vielen kleinen Gaben, die deswegen sehr fröhlich waren. Dieser Texthintergrund, so betonte der Bezirksapostel, hat weitreichende Bedeutung für uns.

Der Tempel sind wir, die wir zur Kirche Christi zählen. Für den Tempelbau hat der König der Könige, Jesus Christus, das größte Opfer gebracht: sein Leben hingegeben. Auch dies lag im Plan Gottes. Was wir hingegen tun können ist nur klein, sollte uns aber Freude bereiten und uns fröhlich stimmen wie damals das Volk. Mit dieser Freude möchten wir das Himmelreich erreichen. Was können wir nun dafür tun?

  • Sünde von uns weisen,
  • Vorsätze fassen und umsetzen,
  • nicht spielerisch oder leichtfertig mit dem Opfer Christi umgehen,
  • die Liebe Gottes und seine weiteren Geschenke annehmen,
  • persönliche Belange hintenan stellen,
  • uns von der Großtat Christi begeistern lassen und
  • vom Opfer Jesu zu eigenem Opfer inspirieren lassen.

Den ihn begleitenden Bischof Ralph Wittich bat der Bezirksapostel um eine Predigtzugabe. Dieser betonte, dass jede kleine, freudige Antwort auf die Großtat Christi für die Gemeinde nützlich sei. Auf das Zusammenwirken aller Taten und Opfer, auch wenn sie nur klein sind, kommt es an. Dabei darf auf niemanden verzichtet werden. Der Gedanke an das, was Christus für uns getan hat, sollte uns immer fröhlich machen.

Nach der Sündenvergebung spendete der Bezirksapostel der erst wenige Wochen alten Anna Zimmermann, dem jüngsten Gemeindemitglied, das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

Autor: U.S / Fotos: K.Mr.